

Da waren wir wieder. Zurück in Frankfurt, sogar mit allem Gepäck. Wir hatten einen guten Flug mit einem entspannten Umstieg in Istanbul. Glücklich wieder zurück in Deutschland zu sein, ging es dann zum Gemeindesaal in Frankfurt, wo ich meine Eltern wieder in die Arme schließen konnte. Es war ein schöner Moment wieder in bekannter Umgebung zu sein. Es gab wieder ein großes Chaos, weil wir mal wieder unser Gepäck umgepackt haben. Danach gab es Nudeln mit Tomatensoße und Käse (!!!!!!) und dann sind wir alle müde auf unsere Isomatten gefallen – so wie in guten alten Jugendarbeitszeiten 🙂


Am nächsten Morgen sind wir (in Jeans) mit neuer Energie und weniger Gepäck los zum Frankfurter Hauptbahnhof. Dann ging es nach Schwäbisch Gemünd mit dem ICE. Es war traumhaft mal wieder in einem Zug zu sitzen, mit dem man richtig voran kommt. Es gab ein erstes Schokocroissant und eine Brezel – die restliche Zeit wurde zum Tagebuch schreiben und rausschauen genutzt. Es war ein schönes, aber auch komisches Gefühl wieder zurück zu sein. Alles, was immer schon so bekannt war, hatte das Jahr über eine doch etwas ungewohnte Seite bekommen.


In Schwäbisch Gmünd hatten wir dann unser Rückkehrseminar. Aus allen Ländern kamen wir Freiwilligen wieder zusammen und haben die nächsten Tage genutzt, um zu reflektieren und uns auszutauschen. Es waren schöne Tage mit guten Gesprächen und gutem Essen. Ich habe es genossen wieder in einem Wald spazieren zu gehen und über all die herausfordernden und wunderbaren Momente in diesem Jahr nachzudenken. Bei einem gemeinsamen Länderabend haben wir den Abschluss unseres Freiwilligendienstes gefeiert. Ein wunderbares Kapitel, das nun zu Ende geht,, aber immer einen besonderen Platz in meinem Herzen hat. Der Abschied von Malin, der besten Mitfreiwilligen überhaupt, war schwer und ganz schön tränenreich. Es war komisch nach einem Jahr gemeinsamen Alltag, Urlaube und engste Ansprechpartner zu sein, nun wieder getrennte Wege zu gehen. Doch es sollte nicht lange dauern, bis wir uns wieder haben.










Und dann ging es endlich wieder so richtig zurück nach Hause. Mit einer anderen Mitfreiwilligen bin ich zurück nach Oberursel gefahren und konnte meine Liebsten endlich wieder in den Arm nehmen. Es war so schön wieder zurück im vertrauten Umfeld zu sein – und endlich wieder ein Glas Oberurseler Leitungswasser zu trinken. Es gab Pflaumenkuchen und ganz viel Zeit für Austausch und Bilder schauen. Ab dann war ich einfach wieder da, mit vielen neuen Erfahrungen.



Lange mussten Malin und ich zum Glück nicht ohne einander bleiben. Nach nur 3 Tagen kamen Malin und ihr Freund Patrick nach ihrem (erfolgreichen) Bewerbungsgespräch zu uns nach Oberursel. Aber nicht nur die beiden kamen, sondern auch noch viele andere Freunde machten sich zu uns auf den Weg. Der Start zurück in Deutschland war für mich dementsprechend sehr leicht, so viele liebe Menschen um mich herum und wenig Zeit zum nachdenken und sich zurücksinnen. Nach einem Jahr nur Telefonate war es wunderbar wieder zusammen zu sitzen, Hitster zu spielen und Face to face zu reden und zu lachen.




