Die letzten Wochen waren nun endgültig angebrochen. Der letzte Urlaub war gerade so vorbei und nach einigen Tagen Alltag ging es schon ging es wieder auf Tour. Wir sind mit einigen anderen Freiwilligen, die auch für ein Jahr in Uganda waren, für eine letzte Safari in den Queen Elisabeth Nationalpark gefahren – selbstverständlich mit Eddy. Wir sind hatten eine sehr lange Anfahrt, aber waren sehr glücklich noch einmal alle zusammen unterwegs zu sein. Schon vor dem Nationalpark haben wir die ersten Zebras getroffen.



So ganz ohne Zwischenfälle sind wir jedoch nicht ganz durch gekommen. Unsere Auto-Pechsträhne ging noch weiter. Mitten auf einer Landstraße knallte es plötzlich laut – einer der Reifen war geplatzt. Daraufhin wurde also erstmal der Reifen gewechselt. Das war ein sehr gutes teambildendes Event und alle fanden es ehrlich gesagt sehr lustig, dass bei uns schon wieder, etwas nicht mit den Reifen stimmt.


Aber wir kamen gut an und hatten eine wunderbare Zeit. Die Zeit im Auto war am ersten Tag schon sehr lange, aber wir wollten unsere Zeit ja auch gut nutzten – so haben wir noch am ersten Tag unseren ersten Gamedrive gemacht. In der ugandischen Abendsonne haben wir schon mal die ersten Tiere gesichtet.



Wir hatten eine wunderschöne Unterkunft – ein kleines Häuschen aus Holz mit riesen Betten. Abends saßen wir noch lange zusammen am Lagerfeuer und haben über persönliche Entwicklungen, Beziehungen, Herausforderungen und die Rückkehr nach Deutschland geredet. Dieser Verbindungen, haben mich durch dieses Jahr getragen und mir so oft neue Kraft und andere Perspektiven gegeben. Und dafür hatten wir dann ganz besonders viel Zeit nochmal. Wir mussten jedoch etwas aufpassen, da sich die Hippos sehr nah an das Camp getraut haben. So hatten wir nachts noch ein kleines Abendteuer mit Besuchern.
Am nächsten Morgen ging es dann wieder los. Mein absolutes Highlight war eine Löwenfamilie, die wir gefunden haben. Wir standen super nah an ihnen dran und waren einfach nur beeindruckt von diesen besonderen Tieren. Unser Fund sprach sich schnell herum, sodass wir bald nicht mehr alleine waren.



Es war für uns alle das erste Mal, dass wir in diesem Nationalpark waren und so haben wir noch eine Bootstour gemacht. Dort haben wir den Elefanten beim trinken und den Hippos beim schlafen zugeschaut.



Wir waren etwa ein verlängertes Wochenende unterwegs und duften danach noch Aline und Tabea bei uns beherbergen. Es war unglaublich wertvoll nochmal gemeinsam in seiner zweiten Heimat unterwegs zu sein. Mit vielen guten Gesprächen und jeder Menge neuer Fotos ging es dann wieder zurück, wo dann wirklich die letzten Tage begonnen.





